Wie im Vorfeld angekündigt, haben wir uns 2015 vom Wirken Kaiser Otto I. verabschiedet und der Regentschaft von König Heinrich I. – der wichtigsten Persönlichkeit unserer Heimatstadt – zugewandt.

So zeigen unsere Bilder das Vermächtnis des sterbenden König Konrad von Ostfranken an seinen Bruder Herzog Eberhard, die Antragung der Königswürde durch denselben an den Sachsenherzog Heinrich und den Sieg über die Ungarn nach der Schlacht bei Riade im Jahre 935.

Wobei es hier gar nicht zu einer Schlacht kam, weil die Ungarn beim Anblick des gepanzerten Reiterheeres wie die Hasen geflohen waren.

 

Warum ist König Heinrich die wichtigste Persönlichkeit von Quedlinburg?

Heinrich wollte in Quedlinburg begraben sein. Somit gründete seine Frau Mathilde 936 auf dem Burgberg ein Frauenstift mit den Töchtern des sächsischen Hochadels. Die edlen Damen wollten standesgemäß leben. Also brauchte es Diener, Heizer, Bäcker, Fleischer, Töpfer, Gewandschneider, Goldschmiede usw. So entstand um den Burgberg herum allmählich eine stadtähnliche Siedlung, die mit den Jahren immer größer wurde.

Hauptaufgabe der Stiftsdamen war natürlich die Fürbitten und Totengebete für den ersten deutschen König Heinrich. Mit seiner Entscheidung zur Grablege in Quedlinburg begründete Heinrich die Entwicklung Quedlinburgs zu einer mittelalterlichen Stadt.

Übrigens noch einmal vielen Dank dafür.