So haben sie sich in die Herzen unserer Freunde und Fans eingeschrieben, das Kaiserpaar Otto I. und Adelheid alias Horst Otto und Andrea Naunapper. Leider ist das Bild Vergangenheit, denn jetzt wenden wir uns dem Thema König Heinrich I. zu.


Bild rechts: Unsere Truppe auf der Rathaustreppe in Quedlinburg

 
Am 1. Juni spielten wir zum Quedlinburger Stadtfest zur 20jährigen Aufnahme Quedlinburgs in die Weltkulturerbeliste das Szenarienspiel “Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechts an die Quedlinburger Äbtissin Mathilde durch den 14jährigen König Otto III. und seine Schwester Adelheid.

 

 Von uns entdeckt und ausgegraben (im Norma-Markt): die Himmelsscheibe von Quedlinburg, getreu dem Motto: eine Scheibe kann doch heute jeder haben.

 
Ein Jahr lang gab es in der Oskar-Kämmer-Schule die Arbeitsgruppe Kaiserfrühling, welche uns eine neue Bühne baute. Das Schmuckstück der Bühne und ein echter Hingucker ist das Bühnenbild von einem fiktiven Thingplatz vor dem Quedlinburger Schlossberg aus dem 9. Jahrhundert. Hier sehr Ihr zwei Bilder von der Übergabe der Bühne an unseren Verein.


 Die Nesthäkchen unseres Vereins: Jessika und Maddy

 
Auch ein seltener Anblick: Kaiser Otto I. neben seinem stimmkräftigen Rufer Hughwald. Was hat der Lump eigentlich auf dem Kaiserthron verloren?


 So lieben ihn die Fans. Rufer Hughwald frech, witzig aber immer historisch exakt bei der Eröffnung des Reichstags von Kaiser Otto I. von 973 in Quedlinburg.

 

 

 


So stellen sich nicht nur Kinder einen mittelalterlichen Kaiser vor. Otto I. eröffnet den Reichstag.

 

 

 

 

 

War sie auch damals so hübsch? Die Tochter von Otto I. und Adelheid – die Quedlinburger Äbtissin Mathilde.

 
Was für eine Stimme! Unser Mönch Martin gibt dem Reichstag das richtige Flair. Fans kennen ihn auch von der Aufführung “Der Name der Rose” in der Quedlinburger Siftskirche.

 

 
 

Szenarienspiel Nr.1 beim Reichstag: Der Streit der Mönche zum Thema “Hat das Weib eine Seele ?!” Wie immer voller Spielfreude: Konstantin und Friedhelm.

 

 


Szenenspiel Nr.2 beim Reichstag: Die Verurteilung von Schaf (Blutbestie) Edeltraud durch Kaiserin Adelheid. Im Mittelalter durchaus üblich. In unserem Fall wurde Edeltraud aber kein Haar gekrümmt.

 

Szenenspiel Nr.3 beim Reichstag zu Quitilingaburg: Die Verführung einer Stiftsdame durch den Mansfelder Panzerreiter Lindemann. Umwerfend in seiner Rolle des Verführers: Friedhelm. Glanzvoll in ihrer Rolle als Pröpstin: Jana. Würdig und trottelig zugleich in seiner Rolle als Bürgermeister: unser Vereinschef Detlef Massow.

 

Auch dafür sind wir bekannt und beliebt. Am Ende des Reichstags werden willkürlich Gäste der Veranstaltung zur Freifrau erhoben oder zum Panzerreiter rekrutiert. Hier müssen zwei völlig ahnungslose Gäste der neuen Freifrau die ewige Treue schwören. Die Brille von Hughwald ist allerdings nicht ganz historisch. Aber sie verleiht ihm Respekt?!

 


Eine Impression am Rande: Die kaiserliche Familie mit Mutter Adelheid, Papa Otto und Töchterchen Mathilde.

 


Auch das gehört zum Kaiserfrühling: Der Umzug des kaiserlichen Gefolges vom Schlossberg zum Marktplatz mit Vorstellung der Ottonischen Herrscher und geistlichen Würdenträger.

 

Nach langer Zeit wieder einmal in der Heimat: Die Quedlinburger Vagantentruppe Scherbelhaufen.

 


Auch sie sind in Quedlinburg zu Hause und gehören schon zum Inventar des Kaiserfrühlings: Die Gruppe LaMarotte.

 


Auch diese Feuer- und Gauklertruppe gehört mehr oder weniger zu unserem Verein: Hygron Pyr (Griechisches Feuer). Was Dietmar Völkerling und Marcel Haupt mit ihren Körpern so alles anstellen, das geht auf keine Kuhhaut.

 


Traditionell der krönende Abschluss des Pfingstsonntags: Die Kaisertafel von Otto I. auf dem unteren Schlossberg. Da läuft einem doch das Wasser im Munde zusammen. Mal sehen, vielleicht lädt 2015 König Heinrich I. zum Königsmahl? Das wäre dann am 23./24. Mai.